Gefährliche- und Gefahrentiere in der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen

Was sind überhaupt Gefahrtiere? Was sind Gefährliche Tier? Dieser Frage gingen drei Feuerwehrkameraden der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen nach.

Bei einem Seminar im Zoo Neuwied wurde den Feuerwehrkameraden vermittelt, was der Unterschied zwischen Gefahr- und Gefährlichen Tieren ist. Es wurde erläutert welche Gefahrentiere in Deutschland heimisch und welche exotischen Tiere in private Haushalte in Terrarien vorzufinden sind. Da es aber keine Meldepflicht in Rheinland-Pfalz gibt, ist es nicht möglich eine zuverlässige Aussage über gehaltenen Arten und Anzahl zu treffen. Diese Situation stellt für die Einsatzkräfte unter Umständen ein unvorhersehbares Problem da. Bei fast jedem Einsatz muss man damit rechnen, auf diese Tiere zu stoßen.

Anhand einer Präsentation wurde im theoretischen Teil deutlich gemacht, dass zum Beispiel eine Zecke oder ein Meerschweinchen gefährliche Tiere sein können. Aber auch Wildschweine können dem Menschen Schaden zu führen. Zu den Gefahrentieren gehören zum Beispiel Gift- und Würgeschlangen, verschiedene Echsenarten, Giftspinnen und Skorpione.

Im zweiten Teil des Seminars ging es um den richtigen Umgang mit den Tieren. Anhand eines grünen Leguans wurde demonstriert, wie dieser zu packen und zu transportieren ist. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit den zuvor erlernten Haltegriff an einem lebendigen Tier zu üben. Es wurden viele wertvolle Tipps vermittelt. So beispielsweise, wurde auf das sogenannte Scheitel-Auge bei Echsen, welches nach dem Abdecken das Tier beruhigt, hingewiesen. Der sichere Umgang mit Schlangen wurde den Feuerwehrmännern an einer Königspython demonstriert.

Zum Abschluss des Seminars gab es noch hilfreiche Tipps zur notwendigen Erstversorgung bei Bissen von Gefahrentieren.
Ihre Freiwillige Feuerwehr Höhr-Grenzhausen

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© Freiwillige Feuerwehr Hilgert- Dominik Kentnowski

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