Hilgerter Feuerwehrleute leisten 200 Stunden Katastropheneinsatz Im Landkreis Ahrweiler

 

Gerade noch in der vergangenen Woche veröffentlichten wir einen Pressebericht in dem wir die personelle Situation unserer Feuerwehr thematisierten und um neue aktive Mitglieder warben.
In den vergangenen Tagen musste das ganze Land dann schmerzlich feststellen, welch großen Stellenwert die Arbeit im Katastrophenschutz, zu dem auch die Feuerwehr gehört, für den zivilen Bevölkerungsschutz einnimmt.

am Mittwochabend, dem 14.07.2021 ist unser Wehrführer Frank Sellner gemeinsam mit vielen weiteren Kräften des Westerwaldkreises in die Krisenregion im Landkreis Ahrweiler alarmiert worden.
Am darauffolgenden Freitag starteten wir einen spontanen Aufruf, in dem wir um Sachspenden für Opfer der Flutkatastrophe baten.

Bereits zwei Stunden nach diesem Aufruf waren unsere Fahrzeughallen so voll mit Hilfsgütern, dass unsere Lagerkapazitäten unerwartet schnell an ihren Grenzen angekommen waren.
Nichtsdestotrotz nahmen wir bis Samstagabend Spenden von Menschen aus Hilgert und der Umgebung an, die ihren Beitrag zur Hilfe der von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen leisten wollten.

Insgesamt drei Fahrten waren notwendig um die Spenden abzutransportieren.
Diese enorme Hilfsbereitschaft der Mitbürgerinnen und Mitbürger hat uns sehr bewegt. In den Tagen vom 14. bis 22. Juli waren 7 Hilgerter Feuerwehrleute für insgesamt ca. 200 Stunden im Katastrophengebiet im Einsatz.
Ein Einsatz, der allen Beteiligten sowohl körperlich, als auch psychisch sehr viel 
abverlangte und an den wir uns noch lange erinnern werden.

(Bericht: Verein zur Förderung der Feuerwehr Hilgert)

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© Verein zur Förderung der Feuerwehr Hilgert e.V.- Dominik Kentnowski

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